Treffen

Nächstes Treffen:

Noch in Planung ...

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Zudem in Planung:

- Besuch der neugestalteten römischen Thermen in Zülpich verbunden mit einer Freiland - Exkursion im Raum Mechernich zu Relikten wasserbaulichen Wirkens der Römer.

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Nachlese:

Zweimal waren wir vor einigen Jahren schon zu Gast auf der realen Heumarktgrabung. Auf unserem 80.Treffen am 1.April 2017 konnten wir uns nun die museale Präsentation der Grabungsergebnisse im Zeughaus des Kölner Stadtmuseums ansehen. Sie ist als exemplarischer Schauplatz der Stadtentwicklung aufgebaut worden. Mehrfach hatte der Heumarkt als wichtiger zentraler Platz in den vergangenen Jahrhunderten seine Funktion und Bedeutung für die Stadt verändert. Kompetent und kurzweilig wurden wir von Herrn Söchting durch die sehr interessante Ausstellung geführt.

Vor dem Mittagessen gab es dann die wie immer kurze alljährliche Mitgliederversammlung. Es ergaben sich keine personellen Veränderungen; der alte Vorstand ist auch der neue.

Dr. Hauser, langjähriger Leiter der Kölner Domgrabung, führte uns als Kollegen am Nachmittag durch die sichtbar gemachten Teile der langjährigen Ausgrabungen. Wunschgemäß beschränkte er seine Ausführung auf den karolingischen Dom. Die Überreste der Bischofskirche konnte er an vielen kleinen steinernen Spuren zeigen. Spannend waren seine Erläuterungen zur steingewordenen Politik Karls des Großen, der in diesem mächtigen romanischen Bauwerk seinen Machtanspruch gegenüber dem Papst zum Ausdruck bringen wollte. Archäologie wird so richtig spannend, wenn man über den Tellerrand schaut und den Befund mit den politischen Absichten seiner Bauherren vergleicht. Die anderthalb Stunden Führung waren viel zu kurz. Es bleibt noch so viel mehr zu sehen und ausgiebiger zu betrachten unter den Bodenplatten des Kölner Doms. Jürgen Tzschoppe

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79. Treffen: Zu Sechst trafen wir uns am 17.09.2016 an der Blätterhöhle in Hagen. Der Grabungsleiter Wolfgang Heuschen und einer seiner Mitarbeiter gaben uns einführend einen umfassenden Bericht über die Geschichte der Höhle, ihre früheren Ausgrabungen und den aktuellen Forschungsstand. Funde und Befunde werden nach der hier üblichen Grabungsmethode jeweils in 1 Quadratmeter umfassenden Schnitten und 5cm Abträgen erfasst und den entsprechenden drei Phasen der mittleren Steinzeit zugeordnet. Anschließend hatten wir alle die Möglichkeit, uns auch die Grabungsfläche im Inneren der Höhle anzuschauen! Die äußerst versierte und ausgeglichene Art der beiden Ausgräber haben auch den Verfasser überzeugt, dass der Einstieg sich lohnen würde. So konnte auch ich die Premiere eines Abstiegs in eine Höhle erleben - und ich muss sagen: ich bin begeistert!

Es war wirklich sehr eng! Aber durch die ausgesprochen beruhigende Anleitung von Wolfgang Heuschen konnte ich den ergreifendsten Abstieg meines Lebens erfahren! Im Ernst, die Euphorie, die mich nach dem Hocken an der Grabungsfläche in der Höhle und dem folgenden Ausstieg gepackt hatte, hielt tatsächlich noch einige Tage an!

Nach dem Mittagessen in dem Spitzenrestaurant in der Nähe der Grabungsfläche fuhren wir zur Wasserburg nach Werdringen. Ralf Blank führte uns als Museumsleiter durch das Wasserschloß Werdringen mit seiner umfangreichen Sammlung aller historischen und prähistorischen Epochen der Region Hagen. Auch die Funde aus der Blätterhöhle werden dort präsentiert.

Danach machten sich alle TeilnehmerInnen, offensichtlich erfreut, auf ihren jeweiligen Heimweg. Lieber Wolfgang Heuschen: Noch einmal vielen Dank für diesen so ereignisreichen und spannenden Tag! Reiner Lubberich

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Bei unserer Wochenendtour (78.Treffen) am 21./22.5.2016 in die Region Schaumburger Land, konnten wir an unserer ersten Station unter fachkundiger Leitung einen Blick auf die Fundsituation der Dinosaurierspuren im noch aktiven Steinbruch werfen und erhielten anschließend einen umfassenden Einblick in die beachtliche wissenschaftliche Arbeit des Museums und der Präparationswerkstatt des DinoParks Rehburg - Loccum. Der zunächst falsche Eindruck eines ‚Vergnügungsparks’ wurde damit vollständig gelöscht. Der anschließende Besuch in Rehburg in einem in beachtlicher Weise ehrenamtlich versorgten und geführten Museum und der abschließende Vortrag von Jens Berthold über sein Arbeitsgebiet rundeten den ersten Teil des Wochenendes ab.

Am Sonntagmorgen ging’s weiter beim Kloster Schinna mit umfassenden Erläuterungen zur Geschichte des Ensembles, den vergangenen Ausgrabungen und der vorliegenden Präsentation der Befunde und Funde, gab es anschließend noch einen engagierten Vortrag über den in der Dorfkirche erhaltenen Schnitzaltar. Geschichte, Marienverehrung und Ikonografie wurden uns auf fundierte und humorvolle Weise nahegebracht. Die Mittagspause in Nienburg fand mitten im Spargelfest statt, das auch die Räume eines Teils des Museums und die Außenanlagen in Anspruch nahm. Dennoch konnten wir im Anschluss noch die neugestaltete Dauerausstellung im ruhigen Teil des zweiten Standortes genießen. Ein kleines Museum mit einer umfassenden Sammlung aus einer geschichtsträchtigen Region - sehr modern präsentiert! Ein runder und absolut gelungener Ausflug bei zudem herrlichen Wetter, vielen Dank an alle Beteiligten! Reiner Lubberich

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Mit acht Teilnehmern trafen wir uns am 05.03.2016 zum 77.Treffen im Rheinischen Landesmuseum in Bonn. Unter kundiger Führung besuchten wir die unbedingt sehenswerte Landesausstellung "Revolution der Jungsteinzeit".